»Das Leben ist ungerecht, aber denke daran: nicht immer zu deinen Ungunsten.«

John F. Kennedy

Kurhaus Wiesbaden

 

In welchen Fällen sollte ein Rechtsanwalt zurate gezogen werden?

Während in bestimmten Zivilprozessen Anwaltspflicht herrscht und eine selbständige Verteidigung ohne Anwalt nicht möglich ist, erlauben Amtsgerichte (ausgenommen sind hier Familiengerichte) ein Erscheinen der Parteien ohne anwaltlichen Beistand. Und auch bei außergerichtlichen Rechtsfragen und Streitigkeiten besteht in der Regel keine Verpflichtung zur Beauftragung eines Rechtsanwaltes. Dennoch ist es in vielen Fällen ratsam, so früh es geht einen Rechtsanwalt mit der Prüfung einer Angelegenheit zu beauftragen. Mit diesem Schritt können spätere Schäden, Verfahren oder Kosten häufig vermieden werden. Je größer das finanzielle Volumen einer Angelegenheit ist, desto höher sind in der Regel die Risiken, durch juristische Fehler viel Geld zu verlieren. Daher sind beispielweise der Kauf und Verkauf von Immobilien Fälle, in denen eine Rechtsberatung sich finanziell deutlich zu Ihren Gunsten auswirken kann. Aber auch im Berufs- und Privatleben, etwa bei Kündigungen, Verkehrsunfällen oder Scheidungen kann eine rechtliche Beratung Schäden und Benachteiligungen abwenden. Hinzu kommen andere Situationen, in denen sich der Gang zum Anwalt durchaus lohnen kann. So können beispielweise Mieterhöhungen, private oder geschäftliche Geldforderungen, Vertragsfragen und Ähnliches mit Hilfe eines Anwaltes schneller, sachlicher und häufig zu Ihren Gunsten geklärt werden.

 

Wie Sie sich auf Ihren Besuch beim Rechtsanwalt optimal vorbereiten

Für die meisten Privatpersonen gehört der Besuch beim Anwalt nicht zur Routine. Wenn Sie sich für einen Rechtsanwalt entschieden haben, können Sie ihm die Sache erleichtern, indem Sie sich vor dem ersten Besuch etwas vorbereiten. Im Folgenden haben wir Ihnen einige zentrale Punkte für Ihren ersten Anwaltsbesuch zusammengestellt:

  • Zeit ist Geld – das gilt natürlich auch in dieser Branche. Je schneller und präziser Sie den Rechtsanwalt über Ihr Anliegen unterrichten, desto schneller und kompetenter wird er Ihnen Auskunft über die Rechtslage und das weitere Vorgehen machen können. Zögern sollten Sie auch nicht bei der Terminvereinbarung. Bei vielen Rechtsstreitigkeiten müssen Fristen und Termine eingehalten werden. Eine Einhaltung dieser Termine ist immer von Vorteil, erhöht Ihre Erfolgschancen und erleichtert dem Anwalt die Arbeit. Daher sollten Sie auch direkt beim ersten Kontakt mit der Kanzlei darauf hinweisen, wenn in Ihrem Fall Fristen einzuhalten sind.
  • Fassen Sie alle relevanten Daten und Unterlagen für Ihr Anliegen schriftlich zusammen: Hierzu gehören Ihre persönlichen Daten wie Telefonnummern, Adresse, Geburtsdatum etc. Hinzu kommen, wenn verfügbar, die Daten aller im Rechtsstreit oder der rechtlichen Angelegenheit beteiligten Personen. Hierzu gehören alle Angaben zu Zeugen, Vertragspartnern, Gegnern im Rechtsstreit etc. Das macht es Ihrem Anwalt deutlich leichter, zu diesen Personen Kontakt aufzunehmen. Auch alle Dokumente, Bilder oder Briefe, die mit dem Fall zusammenhängen, sollten Sie übersichtlich zusammenfassen und zum Termin beim Rechtsanwalt mitbringen.
  • Schildern Sie so präzise und ohne Abschweifungen Ihrem Anwalt die Sachlage. Bedenken Sie, dass der Anwalt Sie und Ihren Fall nicht kennt und sich zunächst einen Überblick verschaffen muss. Formulieren Sie so präzise wie möglich Ihre Anliegen und Ziele. Je besser der Anwalt Ihre Absichten kennenlernt, desto besser kann er in Ihrem Interesse handeln. Versuchen Sie aber auch hier so kompakt wie möglich zu bleiben und verzichten Sie auf Anekdoten und irrelevante Details.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Rechtsanwalt über das Finanzielle. Ein seriöser Anwalt hat Verständnis dafür, dass seine Mandanten frühzeitig über Honorare und Kosten informiert werden möchten. Missverständnisse und Streitigkeiten lassen sich in der Regel vermeiden, wenn beide Parteien wissen, was auf sie zukommt. Die Kosten für ein Verfahren oder einen Rechtsbeistand hängen natürlich mit der Komplexität des Falles und den zu erwartenden Verfahrens- und/oder Beratungsdauern zusammen. Auch hierüber sollten Sie mit Ihrem Anwalt so früh wie möglich sprechen.

Die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden im Portrait

Mit knapp 300 000 Einwohnern ist Wiesbaden, nach Frankfurt am Main, die zweitgrößte Stadt Hessens. Das Stadtgebiet grenzt an die, linksrheinisch gelegene, rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz. Beide Städte und Bundesländer werden durch den Rhein getrennt. Die geographisch günstige Lage im Rheintal südlich des Taunus beschert der Stadt ein mildes Klima. Auf rechtsrheinischer Seite beginnt im Westen kurz hinter Wiesbaden der Rheingau, eine der besten und bekanntesten deutschen Weinbauregionen mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Die Innenstadt ist geprägt durch eine gut erhaltene, vorrangig historistische, Bausubstanz, die hauptsächlich zwischen 1850 und 1914 entstanden ist. Das Stadtbild spiegelt damit den rapiden Bevölkerungs- und Wohlstandszuwachs in diesem Zeitraum wieder, der mit dem Aufstieg als Kurstadt verbunden ist. Wiesbaden ist heute noch immer als Kurstadt mit einer Reihe von Spezialkliniken international bekannt.

Wiesbaden

Sehenswürdigkeiten in Wiesbaden

In einer ausgesprochen schönen landschaftlichen Lage zwischen Taunus, Rheingau und Rheinhessen verfügt die Stadt über eine Reihe von Sehenswürdigkeiten. Der Schlossplatz bildet das Zentrum der Altstadt im sogenannten Historischen Fünfeck. Das Alte und Neue Rathaus, das Stadtschloss und die neugotische Marktkirche, ein beeindruckender Backsteinbau, grenzen an den Platz. Vom Marktplatz aus lassen sich weitere innerstädtische Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen. Hierzu gehören das Kurhaus, die Wilhelmstraße, das Kaiser-Friedrich-Bad sowie eine Reihe weiterer Kirchen und historischer Gebäude. Nördlich der Innenstadt liegt der Neroberg mit der Nerobergbahn, einer in Deutschland einzigartigen Wasserlast-Seilbahn. Das Nerobergbad, auch Opelbad genannt, ist ein architektonisches Kulturdenkmal des Neuen Bauens. Die russisch-orthodoxe Kirche aus dem 19. Jahrhundert auf dem Neroberg ist eine weitere sehenswerte Station im Norden Wiesbadens.

Kulturelle Veranstaltungen und Feste

Die hessische Landeshauptstadt bietet eine Vielzahl an kulturellen Ereignissen, Festivals und Museen. Im Bereich der Bildenden Kunst ist das Landesmuseum für Kunst und Natur die zentrale Einrichtung. Hier ist insbesondere die Sammlung expressionistischer Gemälde von Bedeutung. Von großer Bedeutung für das kulturelle Leben ist ebenfalls das Hessische Staatstheater. Neben Oper, Ballett und Schauspiel haben auch das Junge Staatstheater und Konzerte hier Ihren Platz. Einen Höhepunkt der Theatersaison stellen die jährlichen Maifestspiele dar. 4 Wochen lang sind zu diesem Anlass weltbekannte Sängerinnen und Sänger, Tänzer- und Schauspielerensembles zu Gast. Unter den zahlreichen Kinos in Wiesbaden ragt die Caligari Film-Bühne heraus. Der ehemalige Ufa-Filmpalast liegt zentral in der Nähe des Schlossplatzes und bietet dem Besucher neben einem anspruchsvollen Kinoprogramm eine beeindruckende Innenarchitektur. Literatur ist ebenfalls ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens. Zahlreiche Lesungen, Feste und Veranstaltungen geben insbesondere der zeitgenössischen Literatur breiten Raum. Das Literaturhaus Villa Clementine ist die zentrale Anlaufstelle für den literarischen Betrieb. Unter den zahlreichen jährlichen Festen der Stadt bilden das Kranzplatzfest, das Wilhelmstraßenfest und die Rheingauer Weinwochen herausragende Ereignisse. Anlässlich der Weinwochen findet auf dem Schlossplatz die weltweit größte Riesling-Verkostung, verbunden mit musikalischen Veranstaltungen, statt.

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