»Man braucht nichts im Leben zu fürchten, man muss nur alles verstehen.«

Marie Sklodowska Curie

Medizinrecht

Vertragsarztrecht

Der in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherte hat gegenüber seiner Krankenkasse einen Anspruch auf ärztliche Versorgung. Um dies zu gewährleisten, schließen die Verbände der Krankenkassen mit den Kassenärztlichen Vereinigungen Verträge. Die Abrechnung der Leistungen zwischen Arzt, Zahnarzt oder Psychotherapeut erfolgt im Rahmen der Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung nicht mit den Krankenkassen direkt sondern mit der Kassenärztlichen Vereinigung.

Durch die Zulassung zum Vertragsarzt soll die flächendeckende ärztliche Betreuung sichergestellt und kontrolliert werden. Wo dies nicht gelingt, können ermächtigte Ärzte an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen. Streitigkeiten, in denen über die Erteilung oder Entziehung einer Zulassung oder Ermächtigung gestritten wird, sind den Sozialgerichten zugeordnet.

Typische Fragestellungen sind:

  • Plausibilitätsverfahren
  • Honorarangelegenheiten
  • Abrechnungsfragen
  • Disziplinarverfahren
  • Qualitätssicherungsfragen (Evidenzbasierte Medizin – EBM)
  • Niederlassung am Krankenhaus
  • Kooperationen mit anderen Leistungserbringern/MVZ
  • Anstellung
  • Integrierte Versorgung
  • Modellvorhaben/Strukturverträge

Weitere Fragestellungen des Vertragsarztrechts ergeben sich aus den Wirtschaftlichkeitsprüfungen, bei denen die Einhaltung des in § 12 Abs. 1 SGB V verankerten Wirtschaftlichkeitsgebots überprüft wird.

Ihre Fachanwältin

RA Daniela Hery

Daniela Hery LL.M.
Rechtsanwältin

Fachanwältin für Medizinrecht

Fachanwältin für Strafrecht